Kolumne: “Volvo” pls get fixed

Valve. Was kommt dir dabei als erstes in Sinn? Wahrscheinlich unser alltäglicher Freund und Begleiter: Steam. Danach vielleicht Half-Life oder Portal. Aber trotzdem ist es Steam als Dienst, der einem beim Thema Valve in den Kopf kommt.

Ob man Steam jetzt mag oder nicht sei einmal außenvorgelassen, das Ganze ist ein Thema für einen anderen Tag. Für heute reicht die bloße Existenz aber aus. Unschuldig an der Problematik rund um Valve ist es nicht.

Jetzt aber mal Butter bei die Fische, worauf will ich denn nun eigentlich hinaus? Es geht mir um die Geldgier von Valve. Aber Valve ist doch nicht geldgierig höre ich da schon die ersten Stimmen aus den Kommentar Sektionen dieser Welt, in feinstem deutsch, mir entgegenbrüllen. Doch sind sie brülle ich denen zurück. Denn anders kann man dieses Verhalten eines Konzernes oder nein, für manche wohl doch noch ein Spieleentwickler, nicht mehr rechtfertigen. Wieso denn ist die Zahl drei bei euch verteufelt? Wenn ihr kein Half-Life 3 rausbringen möchtet, weil es nach all den Jahren einfach unmöglich ist mit den Erwartungen der Fans mitzuhalten, kann ich verstehen. Vor gar nicht allzu langer Zeit kam auch erst raus, dass es Ideen dafür gab die dann nur wieder verworfen wurden. Lord Gaben ist halt nicht so leicht zufrieden zu stellen. Das finde ich als jemand, der sich schon lange über die teils desaströsen und betaartigen Zustände vieler Spiele aufregt, natürlich wundervoll.

 

Aber das ist noch lange kein Grund nur Patches und mal ein zwei Updates für andere Titel rauszubringen. Wieso macht ihr denn nicht einmal einfach eine neue IP? Lord Gaben hat doch genug an Vermögen um auch mal ein gutes Spiel zu finanzieren, welches sich dann nicht verkauft wie sonst was. Auch wenn ich glaube, sobald Valve auf der, und sei sie nur digital, Spieleverpackung steht, verkauft es sich wie geschnitten Semmel.

Oder wenn es schon nicht mit einem neuen Titel klappt, wieso dann nicht mal mehr Leute an die laufenden setzten? Das Team rund um CSGO besteht gerade einmal aus rund 30 Personen. Das Hackerproblem kriegt man so dort jedenfalls nicht in Griff. Die Server könnte man auch ruhig mal überarbeiten. „Face it“ und ESEA bieten es als dritte an, auf 128 Tick Servern zu spielen. Auf den offiziellen Servern hingegen laufen nur 64 Tick. Für ein Spiel wie CSGO wird das ganze doch wohl gut machbar sein, immerhin fährt Valve allein durch den Verkauf von Schlüsseln genug Geld ein. Darüber hinaus kriegen sie auch noch einmal etwas von jedem Verkauf auf dem Steam Markt ab. Das ist definitiv nicht wenig Geld und das obwohl der Skin Markt, nach der Schließung von Wettseiten, in sich geradezu zusammengebrochen ist.

 

 

Von dem ganzen Geld könnte man doch ruhig ein bisschen mehr Personal einstellen oder ist das zu viel Verlangt von einem milliardenschweren Unternehmen?

Ich denke wohl nicht. Aber leider bezweifle ich, dass sich etwas ändern wird. Ein Unternehmen, welches so viel Geld einnimmt wird wohl kaum seinen Kurs so radikal ändern. Es wird wohl leider alles so weiterlaufen wie es bereits ist. Aber vielleicht werden wir es in ferner Zukunft erleben, dass mal wieder ein Spiel herauskommt. Gefühlt kommt nun einmal immerhin alle fünf Jahre ein neuer Titel von ihnen raus.

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Philipp

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